Fahrschule – Die Qualität muss stimmen
Viele Jugendliche können es kaum
erwarten, dass sie endlich in die Fahrschule gehen können, um ihren
Führerschein zu machen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren sie
schließlich immer nur der Beifahrer. Manch einer hat zwar schon
einmal auf einem abgelegenen Feldweg auf das Gaspedal gedrückt, aber
mit der Unabhängigkeit und Freiheit, die mit dem Besitz eines
Führerscheins einhergeht, hat das wenig zu tun.
Allerdings muss die Qualität von dem Fahrschulunterricht stimmen. Wenn diese nicht gegeben ist, dann ist weder dem Fahranfänger, noch dem restlichen Straßenverkehr gedient. Nach einigen Jahren des Autofahrens entwickelt man eine Automatik, die einem eigentlich auch im Schlafen sicher fahren lässt, im ersten Praxisunterricht in der Fahrschule sieht das Ganze allerdings vollkommen anders aus. Man ist so sehr auf die Pedale konzentriert, dass man im Verkehr eine wahre Gefährdung für den Straßenverkehr darstellt. Aus diesem Grund sind gerade bei den ersten Versuchen die Fahrlehrer ganz besonders gefordert. Sie müssen zum einen versuchen, dem Schüler die zum sicheren Fahren notwendigen Kenntnisse so gut und so schnell es geht zu vermitteln. Zum anderen aber müssen sie sehr aufpassen, dass der Fahrschüler keine Passanten über den Haufen fährt und den Straßenverkehr nicht vollends blockiert. Nur diejenigen Lehrer, die den Schüler ermutigen können, couragiert die Herausforderung des Autofahrens im Straßenverkehr anzunehmen aber gleichzeitig die Sicherheits- und Lernaspekte in den Fokus rücken, können sich auch als gute Fahrlehrer bezeichnen.
Wie lange ein Fahrschüler den
Fahrschulunterricht wahrnehmen bzw. wie viele Fahrstunden ein
Fahrschüler nehmen muss, bis er die Prüfung ablegen kann, ist meist
ein guter Indikator für die Qualität des Unterrichts. Natürlich
sind manche Schüler begabter als andere, aber wenn man den Schnitt
einer Fahrschule in Bezug auf die Anzahl der Fahrstunden pro Schüler
nimmt und diesen mit dem anderer Fahrschulen vergleicht, kann man
schon recht sicher sagen, ob es sich um einen guten oder nicht so
guten Fahrschulunterricht handelt. Einschränkend muss man aber
natürlich sagen, dass es sein, dass die Qualität einer Fahrschule
gut ist, diese aber sicher gehen will, dass die Schüler die
praktische Prüfung gleich beim ersten Mal bestehen und sie deshalb
immer ein wenig später zu dieser anmeldet. Leider gibt es aber auch
schwarze Schafe unter den Fahrschulen, die ihre Schüler extra noch
nicht zur Prüfung anmelden, um mehr Geld mit weiteren Fahrstunden zu
verdienen.
Wenn der Führerschein da ist
Die Zeit in der Fahrschule wird von den
meisten mit viel Aufregung, Spannung, Angst, aber auch mit Spaß in
Verbindung gebracht. Und die Erleichterung nach bestandener Prüfung
ist unbeschreiblich groß! Viele Eltern laden ihre Sprösslinge dann in ein Landhotel Mallorca ein. Trotzdem sollte man es bei den ersten Fahrten
nach bestandener Prüfung ruhig angehen lassen, um nicht doch einen
Unfall zu Beginn der Probezeit zu provozieren. Auch laut aufheulende
Motoren beim Auto der Eltern (das sich irgendwie so ganz anders fährt
als das Fahrschulauto) sind in dieser Phase ganz normal.
Vorausgesetzt es wurde ein guter Fahrschulunterricht genossen,
pendelt sich nach einer gewissen Zeit aber in den meisten Fällen das
richtige Fahrgefühl von alleine ein und einer langen und sicheren
Zeit hinter dem Steuer steht nichts im Wege.
Alleine mit den Führerschein fährt es sich aber noch nicht so gut. Und irgendwann haben die Eltern auch keine Lust mehr ihr Auto an das Kind zu verleihen. Daher ist es dann irgendwann Zeit sich ein eigenes Auto anzuschaffen. Dies sollte - weil in der ersten Zeit auch immer mal ganz gerne der ein oder andere Kratzer wie aus dem Nichts auftaucht - ein alter kleiner Wagen sein, der auch die ein oder andere Berührung mit dem Kantstein aushält.
Kleinwagen, die sich für Fahranfänger eignen gibt es dabei viele. Angefangen mit dem VW Golf, der aufgrund seiner Kompaktheit und Robustheit immer einer Freude für Fahranfänger ist, über den Renault Clio bis hin zum VW Polo gibt es viele Autos, die sich gut eignen.
Motorrad Führerschein nicht zu vergessen
Auch nicht gerade unbeliebt sind die
Motorräder in Deutschland. Um in den Genuss einer Motorradfahrt zu
kommen, benötigt man allerdings einen besonderen Führerschein. Da
das Fahren auch dem schnellen Zweirad auch durchaus nicht einfach ist
und auch seine Gefahren birgt, ist dies auch mehr als nur
gerechtfertigt.
Wer seine Motorrad-Fahrerlaubnis erlangen möchte, muss daher trotz eines etwaig vorhandenen Klasse B Führerscheins noch einmal in die Fahrschule. Der theoretische Fahrschulunterricht unterscheidet sich dabei nicht wirklich von dem zur Erlangung des Autoführerscheins. Es wird zwar auf die Besonderheiten des Motorradfahrens ausdrücklich hingewiesen, aber die Verkehrsregeln, an die sich gehalten werden muss, sind nun einmal dieselben. Der praktische Unterricht läuft allerdings ein wenig anders ab. Zum einen sitzt der Fahrlehrer nicht mehr neben dem Schüler, sondern hinter einem im Auto und „verfolgt“ den Fahrschüler. Und zum anderen gibt es natürlich vielerlei praktische Unterschiede bei der Bedienung eines Motorrads und eines Autos.
Da das Motorradfahren leider noch ein Stück gefährlicher ist als das Autofahren, trägt die Fahrschule hier ganz besondere Verantwortung einen qualitativ hochwertigen Fahrschulunterricht anzubieten, der dem Fahrschüler, nicht nur die zum Führen eines Motorrades notwendigen Handgriffe zeigt, sondern ihm auch den notwendigen Respekt vor der Maschine und dem Straßenverkehr vermittelt.